Die Eine-Welt-Arbeit des Stammes begann mit Projekten in Brasilien, die Bischof Nierhoff dem Stamm vermittelte. Diese Projekte wurden lediglich finanziell unterstützt.
In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts kam zunehmend der Wunsch nach anderen Projekten auf, so dass das Brasilienprojekt 1994 nach dem Tod von Bischof Nierhoff eingestellt wurde.
Daraufhin wurde Kontakt zu Walter Zielniok von der Ghana-Aktion bzw. Afrika Aktion aufgebaut, der uns Projekte in den ghanaischen Dörfern Gbi-Atabu und Fodome-Helu vermittelte.
Es wurde angestrebt, den Jugendlichen der besagten Dörfern Ausbildungsmöglichkeiten zu schaffen, damit diese nicht in die Marginalsiedlungen der großen Städte auswandern.
Hierzu ein Textbeitrag der ersten Internetseiten zu diesem Thema:
"Mit zwei dörflichen Selbsthilfevereinigungen (FOSHA, Fodome Self Help
Association und ASHA, Atabu Self Help Association) werden unter dem
Dach der Ghana-Aktion zwei Jugendzentren
errichtet.
In Selbsthilfe werden zwei Jugendwerkstätten und zwei
Freizeithäuser entstehen. Die Dorfbewohner stellen Bauland und
Arbeitskraft zur Verfügung, die Schwerter Pfadfinder
und die GA finanzieren Baumaterial und Einrichtung mit Unterstützung
eines Zuschusses aus dem Bundesministerium für Zusammenarbeit.
Damit soll der Jugend in den beiden Dörfern eine Chance geboten
werden, hier Ausbildung und Lebensunterhalt zu finden und an der
Verbesserung der Lebensverhältnisse auf dem
Land mitzuwirken."